Wonnemonat Mai (von Bastian Reetz)
Vielleicht ist der Mai der schönste Angelmonat im Jahr, steht doch die Natur in voller Blüte
und die Natur quellt quais über vor Leben. Auch beim Kaprfenangeln kann uns der Mai
besondere Erfolge bescheren, allerdings sollte man sehr sensible
mit der Futtermenge und der Angelstellenwahl umgehen,
da die Fische rund um die Laichzeit je nach Wetterlage mal sehr viel
und mal fast gar nichts fressen.
Sehr gut fährt man, wenn man jetzt flachere Regionen, es muss nicht ganz flach sein,
denn sehr flache Stellen sind sehr wetterfühlig, in der ausgemachter Fische
oder bekannter Laichplätze befischt.
Ungern fische ich direkt an den Laichplätzen,
da sich dort oft viele Karpfenangler drängen und die Fische dort auch meiner Meinung nach
ihre Ruhe haben sollten.
Stattdessen stelle ich in der Nähe an Kanten oder markanten Plätzen
kleine Futterfallen aus kleinen, aber sehr aufälligen
Das müssen übrigens nicht immer nur Fluo Popups sein.
Auch einfacher Mais, eine geschälte Tigernuss oder eben auch
sehr auffällige Bodenköder mit heller Farbe wie unsere Obsession Fish,
Birdfood Hemp oder auch Banane Birdfood sind dazu sehr gut geeignet.
Nur ein paar wenige Köder an einem strategisch sinnvoll ausgewählten Platz
und schon ist man im Rennen. Nachfüttern kann man ja immer noch,
wenn die Fisch in einer windigen Kaltphase dann doch noch mehr Futter aufnehmen.
Futter herausnehmen ist da schon schwieriger. Gerade vor dem Laichen in kälteren Phasen
hat man in sehr kurzen Zeitfenstern so dann auch noch die Chance,
die wirklich großen weiblichen Altfische zu überlisten,
während man die Milchner deutlich einfacher fangen kann.
Zudem sollte man unbedingt auch tagsüber einmal sitzenbleiben
und nicht ständig die Ruten neu legen, dennn gerade im Frühling
fängt man tagsüber und auch besonders in den Mittagsstunden deutlich besser als nachts,
da sich dann das Wasser im Flachen optimal erwärmt hat.
Ich wünsche allen Freunden von CF-Baits einen erfolgreichen Frühling!
Wo es bezahlbare, frische und individuell anpassbare Boilies gibt, wisst ihr ja :-)

Viele Grüße
Bastian



Klein aber fein!
Unsere Teamangler Bastian und Simon waren vergangenes Wochenende eine Nacht zusammen unterwegs.
Da ein Großteil der Gewässer noch zugefroren war,
sahen sie sich gezwungen auf einen der eisfreien Kanälen zu
Bei diesen winterlichen Wassertemperaturen setzten sie auf Teigmasse als Futter.
Hierzu mischten sie einfach unseren Marine Spice Boiliemix zusammen mit etwas Lachsöl,
Melasse und etwas Betain an.
Schließlich konnten sie tatsächlich in den Nachmittagsstunden einen kleinen
aber sehr besonderen Fisch fangen. Im Übrigen diesmal auf keinen unserer Boilies,
sondern auf einen Red Shrimp Pellet. So ehrlich muss man sein.
Wir wünschen euch einen guten Start ins Frühjahr!



Wintersassion
Ende des Jahres, um genau zu sein vom 25.12 bis pünktlich zum Jahresende,
machte ich mich mit einem Kollegen nochmal auf den
um meine alljährliche wöchentliche Wintersession an einem Natur See mittlerer Größe zu starten.

Mein Motto ist, wie jedes Jahr, das gleiche gewesen:
Tu das Gegenteil von dem, was dir der Großteil der Karpfenszene
in den Medien sagt und höre auf deine eigenen Erfahrungen.

Um genauer zu sein hieß das für mich wieder einmal, dass wenn dir jeder
du darfst im Winter nur kleine Boilies füttern,
musst auffällige Köder fischen und darfst nur ganz wenig Füttern,
tat ich wie immer das, was ich am besten kann – und zwar das Gegenteil.
Ich wusste aus Erfahrung und Ausschlussverfahren der letzten Jahre,
dass sich die Fische in diesem See teil aufhalten mussten,
da die anderen Bereiche bei dieser Wassertemperatur wie ausgestorben schienen.
Man kann den fehlenden Fangerfolg im Winter natürlich auf die aufs Minimum
reduzierte Nahrungsaufnahme schieben - kann man! Muss man aber nicht.
Denn wie mir auch diese Session wieder einmal bewies, wenn die
Wind- und Wetterbedingungen stimmen,
können die Fische im Winter in einen wahren Fressrausch verfallen
und man kann wahre Massenfänge erleben, wie im Sommer.
Sie fressen also definitiv nicht so wenig,
wie viele Karpfenangler in ihren Berichten immer wieder behaupten.
Viel mehr ist es oberste Priorität,
ganz genau zu wissen, wo die Fische sich zu welcher Zeit aufhalten und
inklusive ihrer kurzen Fressphasen, optimal zu lokalisieren und abzufangen.
Denn wer solche Sessions auch schon erlebt hat weiß,
dass unsere Freunde im Winter ein wahres „Schwarmverhalten“
an den Tag legen und sich dicht zusammen auf kleiner Fläche aufhalten.

Zusammengefasst setzte ich in dieser Session also hauptsächlich auf 24mm Bloodys,
in Kombination mit dem Obsession Groundbait.
Eine absolut tödliche Kombination im Winter und ein Geheimtipp,
wenn alle anderen verzweifeln.
Wir fütterten in dieser Session bei einer schwankenden Wassertemperatur
von 4,9-5,3 Grad wahnsinnige 15 kg Boilies und 5 kg Groundbait,
fingen über 25 Fische, davon 8 Stück von Anfang bis Mitte 40 Pfund!

Also ab ans Wasser, die Fische fressen auch im Winter, man muss nur wissen wo.




 

Weihnachtskarpfen mit Obsession Fish

Nein, dies ist kein Rezept, sondern ein sich fast jährlich wiederholendes Ritual unseres Teamanglers Bastian Reetz.
Zusammen mit etwas Boilieteig, ein paar wenigen Boilies und Hanf legte Bastian seine Ruten
im tieferen Teil eines kleinen Stausees aus und konnte drei Runs bei nur 4,4 Grad Wassertemperatur verbuchen.
Das zeigt wieder einmal, wie gut diese Boilies im Winter arbeiten und dass Luftdruck und Wind
wesentlich wichtiger sind, als die tatsächliche Temperatur.
Deshalb wird Bastian auch noch versuchen, einen Sylvesterkarpfen zu fangen.
Wer übrigens spezielle weiche Winterboilies haben möchte,
zum Beispiel mit mehr löslichen Zutaten, der muss sich nur melden.
Alles ist möglich.
In diesem Sinne wünscht das ganze Team CF-BAITS einen Guten Rutsch!